Die JGU setzt in der Forschung auf eine klare Schwerpunktbildung und erfüllt dadurch eine der wesentlichen Voraussetzungen für ihre internationale Konkurrenzfähigkeit. Dabei nutzt sie ihre fachliche Vielfalt als Volluniversität, um in einem wettbewerblichen und qualitätsgeleiteten Verfahren interdisziplinäre und innovative Bereiche zu identifizieren, die dann gezielt gefördert werden. Bei der Profilbildung wird das Präsidium der JGU vom Gutenberg Forschungskolleg unterstützt, dessen Leitungsgremium aus exzellenten Forschenden der JGU und ihrer außeruniversitären Partnerinstitute besteht.

Weltweit führend sind die Mainzer Teilchenphysikerinnen und -physiker, die im Exzellenzcluster PRISMA++ forschen. Aber auch in anderen Bereichen ist die JGU überaus erfolgreich, etwa in den Materialwissenschaften, der Quanten- und Atomphysik, der nachhaltigen Chemie und der Polymerchemie sowie in den Lebenswissenschaften und der translationalen Medizin.

In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder bewirbt sich die JGU als Teil der Rhein-Main-Universitäten (RMU) in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten. Die JGU, die Goethe-Universität Frankfurt und die Technische Universität Darmstadt haben einen gemeinsamen Antrag mit dem Titel RMU-EXCITE – Excellent. Collaborative. Transformative.“ eingereicht.

Die JGU ist Antragstellerin oder Mitantragstellerin

Die JGU ist beteiligt

Die JGU ist Antragstellerin oder Mitantragstellerin

Die JGU ist beteiligt

Sprecher/-in an der JGU

Die JGU ist beteiligt

Sprecher/-in an der JGU

Die JGU ist beteiligt

Von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert

Vom Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert

Von der Snow Medical Research Foundation gefördert

Mit der Forschungsinitiative unterstützt das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz (MWG) die JGU gezielt im nationalen und internationalen Wettbewerb um Fördermittel, Spitzenforscherinnen und -forscher sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs. Zurzeit fördert es zwölf Verbundprojekte der Universität mit insgesamt bis zu 9,4 Millionen Euro pro Jahr. Diese Projekte repräsentieren neben anderen Einrichtungen, wie dem Exzellenzcluster PRISMA+, die Spitzenforschung der Universität.

Die Profilbereiche der JGU vereinen international etablierte Arbeitsgruppen, die bereits herausragende Leistungen erbracht haben.

Zurzeit fördert das MWG die folgenden Profilbereiche der JGU:

In den Potentialbereichen der JGU arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, um neue Forschungsfelder zu erschließen, die wesentlich zur Profilbildung der Universität beitragen können.

Derzeit fördert das MWG die folgenden Potentialbereiche der JGU:

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JGU werden regelmäßig mit hochrangigen Forschungspreisen ausgezeichnet. Diese tragen erheblich zu den in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegenen Drittmitteln der JGU bei. 

ERC Advanced Grants

ERC Consolidator Grants

ERC Starting Grants

ERC Synergy Grants (die JGU ist beteiligt)

In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder bewirbt sich die JGU als Teil der Rhein-Main-Universitäten (RMU) in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten. Im November 2025 haben die JGU, die Goethe-Universität Frankfurt und die Technische Universität Darmstadt einen gemeinsamen Antrag mit dem Titel „RMU-EXCITE – Excellent. Collaborative. Transformative.“ eingereicht.

Ermöglicht wurde dies durch den großen Erfolg der drei Universitäten in der Förderlinie Exzellenzcluster – im Mai 2025 wurden fünf Projekte der RMU für eine Förderung ab 2026 bewilligt.

Von der JGU

Von der Goethe-Universität Frankfurt

Von der Technischen Universität Darmstadt

Am Wissenschaftsstandort Mainz zeigt die Profilbildung des Landes Rheinland-Pfalz und der JGU deutliche Erfolge: Seit dem Jahr 2007 konnte die Anzahl der vom Bund kofinanzierten Forschungsinstitute in Nachbarschaft der JGU verdreifacht werden. Die folgenden Institute der außeruniversitären Spitzenforschung befinden sich entweder direkt auf dem Campus der Universität oder nur wenige Kilometer davon entfernt:

Gemeinsam mit diesen und weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen in Mainz und der Umgebung, darunter die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie die forschenden Unternehmen Biontech und Boehringer Ingelheim, kooperiert die JGU in der Mainzer Wissenschaftsallianz. Unter deren Dach wurde im Jahr 2020 der Mainz Campus Research Council (MCRC) gegründet, um die strategische Zusammenarbeit und gemeinsame Aktivitäten in der Forschung selbst zu intensivieren.

Die Goethe-Universität Frankfurt, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Technische Universität Darmstadt – sie bilden seit 2015 die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Mit über 95.000 Studierenden und 1.500 Professuren kooperieren sie eng in Forschung, Studium und Lehre. Als renommierte Forschungsuniversitäten gestalten sie Frankfurt-Rhein-Main als integrierte und global sichtbare Wissenschaftsregion.

Die FORTHEM-Allianz wurde 2019 als eine von mittlerweile 50 europäischen Hochschulallianzen (European University Alliances) gegründet, mit denen die EU-Kommission über mehrere Ausschreibungsrunden verschiedene Modelle zur transnationalen akademischen Zusammenarbeit erproben will. Der FORTHEM-Allianz gehören neben der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Université de Bourgogne in Frankreich, die Jyväskylän yliopisto in Finnland, die Uniwersytet Opolski in Polen, die Università degli Studi di Palermo in Italien, die Latvijas Universitāte in Lettland und die Universitat de València in Spanien an. Die Universitatea Lucian Blaga din Sibiu in Rumänien und die Universitetet i Agder in Norwegen sind Ende 2022 als neue Partner in der zweiten Förderphase hinzugekommen.

Aus dem Projekt FIT FORTHEM (kurz für „Fostering Institutional Transformation of R&I Policies in European Universities“), das über die gesamte Laufzeit von 2021 bis 2023 von der JGU koordiniert wurde, sind eine gemeinsame Forschungsagenda und verschiedene Konzepte zur gemeinschaftlichen Infrastrukturnutzung und für Open Science zur Nutzung durch alle FORTHEM-Partner hervorgegangen.

Die JGU ist als internationaler Ort des Forschens der Grenzüberschreitung zwischen den Nationen und Kulturen in besonderer Weise verpflichtet. Das ist in ihrem Leitbild und ihrem Strategiekonzept festgelegt und spiegelt sich in ihren starken Auslandsbeziehungen wider. Die internationale Arbeit ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird durch ein Netzwerk von rund 150 Kooperationen mit Partnerhochschulen auf allen Kontinenten unterstützt.

Die JGU versteht sich als integraler Bestandteil der Gesellschaft, mit der sie eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet, und sieht im Wissensaustausch mit ihr eine zentrale Aufgabe. Dabei adressiert die JGU drei Dimensionen des Transfers:

  • Offenheit: Wissen auszutauschen und mit anderen gesellschaftlichen Akteuren zu teilen.
  • Innovation: Wissen anzuwenden und in Innovationen umzusetzen.
  • Verantwortung: aus Wissen Handeln abzuleiten und so verantwortungsbewusst zu handeln.

Die JGU ist mit Partnern in der Region, in Deutschland und weltweit vernetzt. Als offene Universität unterstützt sie zahlreiche Aktivitäten im Bereich Open Science. Für das außeruniversitäre Publikum besonders in und um Mainz bietet sie ein facettenreiches Portfolio der Wissensvermittlung.

Die JGU unterstützt die Verwertung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in Form von Erfindungen und fördert wissensbasierte Ausgründungen. Für die Biotechnologie-Initiative des Landes Rheinland-Pfalz und für die Weiterentwicklung der Stadt Mainz zu einem international renommierten Life-Science- und Biotechnologie-Hub ist sie eine starke Partnerin.

Das Referat Wissens- und Technologietransfer berät und unterstützt bei der Verwertung schutzrechtsfähiger wissenschaftlicher Ergebnisse sowie bei Kooperationsvorhaben der JGU mit Unternehmen.

Das Startup Center der JGU und das Gründungsbüro der Universitätsmedizin bieten Beratung und Unterstützung für angehende Gründerinnen und Gründer. Die Universität ist Partnerin des Weiterbildungsprogramms Young Entrepreneurs in Science (YES), um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen für Gründungsthemen zu sensibilisieren.

Unsere Partner im Gründungsökosystem:

Die von den Rhein-Main-Universitäten gegründete RMU Startup Academy bietet eine digitale Plattform mit praxisorientierten Kursen und zielgerichteter Betreuung für Gründungsinteressierte. Als Teil des Netzwerks Futury tragen die Rhein-Main-Universitäten dazu bei, das Innovationspotenzial der Rhein-Main-Region zu nutzen und zu steigern.  

Die JGU versteht sich als eine kompetente, Rat gebende und vertrauenswürdige Partnerin für Wissenschaft und Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. Sie beteiligt sich aktiv an der wissenschaftlichen, künstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Diskussion und leistet damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung.

Open Science, „offene Wissenschaft“, umfasst alle wissenschaftlichen Disziplinen und Aspekte der wissenschaftlichen Praxis und basiert auf der Idee, Forschungsergebnisse und -prozesse ohne technologische, finanzielle, rechtliche oder andere Barrieren zugänglich zu machen und dadurch für verschiedene gesellschaftliche Akteure zu öffnen und so eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Open-Science-Praktiken fördern die Zugänglichkeit, Verfügbarkeit, Nachnutzung und Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Arbeit. Sie beschleunigen damit den Fortschritt in der Wissenschaft und steigern die Vertrauenswürdigkeit von Forschungsergebnissen. Außerdem hat Open Science zum Ziel, die Öffentlichkeit in Forschungsprozesse einzubeziehen und Forschungsergebnisse für jedermann verständlich zu machen.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) begreift die Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen als wesentliche Voraussetzung für exzellente Wissenschaft und fühlt sich dem Open-Access-Gedanken verpflichtet. Schon im Jahr 2012 hat die JGU eine eigene Open-Access-Policy veröffentlicht. Sie unterstützt außerdem die maßgeblichen nationalen und internationalen Initiativen und Strategien für einen freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Zusammen mit zahlreichen anderen Forschungseinrichtungen, Förderorganisationen, Fachgesellschaften und anderen Wissenschaftsorganisationen hat sie im Jahr 2013 die sogenannte Berliner Erklärung unterzeichnet. Sie war zudem unter den ersten deutschen Universitäten, die sich 2016 der Initiative Open Access 2020 (OA2020) angeschlossen haben.

Auch dem Thema offene Forschungsdaten misst die JGU eine hohe Bedeutung bei und hat sich daher bereits vor einigen Jahren eine Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten (zum Download) gegeben. Die Veröffentlichung von Forschungsdaten in Open-Access-(Fach-)Repositorien ist von Seiten der JGU gewünscht. Beratung hierzu bietet das Kompetenzteam Forschungsdaten. Die JGU ist an mehreren Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur beteiligt.

Das Bekenntnis der JGU zu einer offenen Wissenschaft hat bereits zu zahlreichen Aktivitäten und Ergebnissen geführt, unter anderem zu Gutenberg Open Science, dem Open-Access-Repositorium der JGU, und zur Finanzierung von Open-Access-Publikationskosten im Rahmen des Publikationsfonds und von Transformationsverträgen für die Angehörigen der JGU. Zu erwähnen sind auch zahlreiche Informationsveranstaltungen und Outreach-Formate sowie die aktive Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern bei der Anwendung und Etablierung von Open-Science-Praktiken. Seit September 2024 arbeitet die Universitätsbibliothek an speziellen Weiterbildungsangeboten, die sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs richten. Die Kompetenzstelle Akademische Integrität plant die Entwicklung eines umfassenden Vermittlungsangebots im Bereich Open Science. Aus eigener Initiative haben Mitarbeitende des Psychologischen Instituts der JGU die Mainzer Open Science Initiative gegründet.

Im Verbund der Rhein-Main-Universitäten hat die JGU das Open Science Festival 2024 ausgerichtet. Das Open Science Festival ist als fortlaufende Reihe konzipiert und findet jährlich an einer anderen Wissenschaftseinrichtung in Deutschland statt. Unter dem Motto „Meet, Share, Inspire, Care“ werden in internationalen Panels aktuelle Trends im Bereich Open Science diskutiert und in zahlreichen Workshops Raum für Austausch und neue Impulse geschaffen.

Auch im Rahmen zahlreicher Aktivitäten der FORTHEM Alliance werden Studierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler darin unterstützt, Open Science in seiner ganzen Bandbreite in die eigene Forschung zu integrieren.

Durch das Bund-Länder-Programm „Nationale Forschungsdateninfrastruktur“ (NFDI) sollen Datenbestände öffentlich finanzierter Forschung systematisch erschlossen, nachhaltig gesichert sowie auffindbar und zugänglich gemacht werden. Die JGU ist Mitglied im Verein Nationale Forschungsdateninfrastruktur, der die Aktivitäten zum Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur koordiniert. Die JGU ist an den folgenden durch die NFDI geförderten Konsortien beteiligt:

(als Ko-Antragstellerin)

(beteiligt)