Die JGU setzt in der Forschung auf eine klare Schwerpunktbildung und erfüllt dadurch eine der wesentlichen Voraussetzungen für ihre internationale Konkurrenzfähigkeit. Dabei nutzt sie ihre fachliche Vielfalt als Volluniversität, um in einem wettbewerblichen und qualitätsgeleiteten Verfahren interdisziplinäre und innovative Bereiche zu identifizieren, die dann gezielt gefördert werden. Bei der Profilbildung wird das Präsidium der JGU vom Gutenberg Forschungskolleg unterstützt, dessen Leitungsgremium aus exzellenten Forschenden der JGU und ihrer außeruniversitären Partnerinstitute besteht.
Weltweit führend sind die Mainzer Teilchenphysikerinnen und -physiker, die im Exzellenzcluster PRISMA++ forschen. Aber auch in anderen Bereichen ist die JGU überaus erfolgreich, etwa in den Materialwissenschaften, der Quanten- und Atomphysik, der nachhaltigen Chemie und der Polymerchemie sowie in den Lebenswissenschaften und der translationalen Medizin.
In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder bewirbt sich die JGU als Teil der Rhein-Main-Universitäten (RMU) in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten. Die JGU, die Goethe-Universität Frankfurt und die Technische Universität Darmstadt haben einen gemeinsamen Antrag mit dem Titel „RMU-EXCITE – Excellent. Collaborative. Transformative.“ eingereicht.
Die JGU ist Antragstellerin oder Mitantragstellerin
- SFB/TRR 146: Multiskalen-Simulationsmethoden für Systeme der weichen Materie
Sprecherhochschule: JGU - SFB/TRR 156: Die Haut als Sensor von lokalen und systemischen Immunreaktionen
Sprecherhochschule: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg - SFB/TRR 173: Spin+X: Spin in collective environment
Sprecherhochschule: Technische Universität Kaiserslautern - SFB/TRR 288: Elastisches Tuning und elastische Reaktion elektronischer Quantenphasen der Materie
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main - SFB/TRR 301: Die Tropopausenregion in einer Atmosphäre im Wandel
Sprecherhochschule: JGU - SFB/TRR 319: RMaP: RNA Modifikation und Prozessierung
Sprecherhochschule: JGU - SFB/TRR 355: Heterogenität und funktionelle Spezialisierung regulatorischer T-Zellen in unterschiedlichen Mikromilieus
Sprecherhochschule: JGU - SFB 1292: Gezielte Beeinflussung von konvergierenden Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen
Sprecherhochschule: JGU - SFB 1361: Regulation von DNA-Reparatur und Genomstabilität
Sprecherhochschule: JGU - SFB 1482: Humandifferenzierung
Sprecherhochschule: JGU - SFB 1551: Polymerkonzepte zum Verstehen zellulärer Funktionen
Sprecherhochschule: JGU - SFB 1552: Defekte und Defektkontrolle in weicher Materie
Sprecherhochschule: JGU - SFB 1660: Hadronen und Kerne als Entdeckungsinstrumente
Sprecherhochschule: JGU
Die JGU ist beteiligt
- SFB/TRR 212: Eine neue Synthese zur Individualisation für die Verhaltensforschung, Ökologie und Evolution: Nischenwahl, Nischenkonformität, Nischenkonstruktion (NC3)
Sprecherhochschule: Universität Bielefeld - SFB/TRR 234: Lichtgetriebene molekulare Katalysatoren in hierarchisch strukturierten Materialien: Synthese und mechanistische Studien
Sprecherhochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena - SFB/TRR 325: Kontrolle der chemischen Photokatalyse durch Molekülverbände
Sprecherhochschule: Universität Regensburg - SFB/TRR 326: Geometrie und Arithmetik uniformisierter Strukturen (GAUS)
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main - SFB/TRR 379: Neuropsychobiologie der Aggression: Ein transdiagnostischer Ansatz bei psychischen Störungen
Sprecherhochschule: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen - SFB/TRR 387: Funktionalisierung des Ubiquitin Systems gegen Krebserkrankungen (UbiQancer)
Sprecherhochschule: Technische Universität München - SFB/TRR 392: Molekulare Evolution in präbiotischen Umgebungen
Sprecherhochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München - SFB 1080: Molekulare und zelluläre Mechanismen der neuronalen Homöostase
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main - SFB 1177: Molekulare und funktionale Charakterisierung der selektiven Autophagie
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main - SFB 1245: Atomkerne: Von fundamentalen Wechselwirkungen zu Struktur und Sternen
Sprecherhochschule: Technische Universität Darmstadt - SFB 1258: Neutrinos und Dunkle Materie in der Astro- und Teilchenphysik
Sprecherhochschule: Technische Universität München - SFB 1270: ELektrisch Aktive ImplaNtatE – ELAINE
Sprecherhochschule: Universität Rostock - SFB 1391: Andere Ästhetik
Sprecherhochschule: Eberhard Karls Universität Tübingen - SFB 1472: Transformation des Populären
Sprecherhochschule: Universität Siegen - SFB 1487: Eisen, neu gedacht!
Sprecherhochschule: Technische Universität Darmstadt - SFB 1507: Proteinverbünde und Maschinerien in Zellmembranen
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main - SFB 1531: Schadenskontrolle durch das Stroma-vaskuläre Kompartiment
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main - SFB 1573: 4f for Future
Sprecherhochschule: Karlsruher Institut für Technologie - SFB 1607: Immunmodulierende und anti(lymph)angiogene Therapien bei altersbezogenen erblindenden Augenerkrankungen
Sprecherhochschule: Universität zu Köln - SFB 1633: Elektronenverschiebung durch Protonen – Vereinigende Strategien für die Mehrelektronenredoxkatalyse durch protonen-gekoppelten Elektronentransfer
Sprecherhochschule: Georg-August-Universität Göttingen - SFB 1678: Systemische Konsequenzen von Fidelitätsänderungen der mRNA- und Proteinbiosynthese
Sprecherhochschule: Universität zu Köln
Die JGU ist Antragstellerin oder Mitantragstellerin
- GRK 2304: Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen. Austausch, Abgrenzung und Rezeption
Sprecherhochschule: JGU - GRK 2516: Kontrolle über die Strukturbildung von weicher Materie an und mittels Grenzflächen
Sprecherhochschule: JGU - GRK 2526: Genregulation in der Evolution: von molekularen zu erweiterten Phänotypen (GenEvo)
Sprecherhochschule: JGU - GRK 2796: Teilchendetektoren für zukünftige Experimente – vom Konzept bis zum Betrieb
Sprecherhochschule: JGU - GRK 2859: R-loop-Regelung in Robustheit und Widerstandsfähigkeit
Sprecherhochschule: JGU
Die JGU ist beteiligt
- GRK 2279: Konfiguration des Films
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sprecher/-in an der JGU
- FOR 2811: Adaptive Polymergele mit kontrollierter Netzwerkstruktur
- FOR 5327: Photon-Photon-Wechselwirkungen innerhalb und jenseits des Standardmodells – vollständige Nutzung des Entdeckungspotentials von MESA bis hin zum LHC
- FOR 5404: Kritisches Denken in Online-Lernumgebungen in der Hochschulbildung (CORE)
- FOR 5837: Times of Rise and Failure (TORF)
Die JGU ist beteiligt
- FOR 2448: Evidenzpraktiken in Wissenschaft, Medizin, Technik und Gesellschaft
Sprecherhochschule: Technische Universität München - FOR 2685: Die Grenzen des Fossilberichtes: Analytische und experimentelle Ansätze zum Verständnis der Fossilisation
Sprecherhochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn - FOR 2690: Translationale Pruritusforschung
Sprecherhochschule: Universität Heidelberg - FOR 2724: Thermische Maschinen in der Quantenwelt
Sprecherhochschule: Freie Universität Berlin - FOR 2959: Health literacy in early childhood allergy prevention: parental competencies and public health context in a shifting evidence landscape (HELICAP)
Sprecherhochschule: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg - FOR 2973: Katholischsein in der Bundesrepublik Deutschland. Semantiken, Praktiken und Emotionen in der westdeutschen Gesellschaft 1965-1989/90
Sprecherhochschule: Eberhard Karls Universität Tübingen - FOR 2974: Affective and cognitive mechanism of specific Internet-use disorder (ACSID)
Sprecherhochschule: Universität Duisburg-Essen - FOR 2982: UNODE – Unusual Anode Reactions
Sprecherhochschule: Ruhr-Universität Bochum - FOR 5199: Suche nach Verletzung der Lepton-Familienzahl mit dem Mu3e-Experiment
Sprecherhochschule: Universität Heidelberg - FOR 5289: Von Impräzision zu Robustheit in der Assemblierung Neuronaler Schaltkreise Sprecherhochschule: Freie Universität Berlin
- FOR 5434: Abstraktion von Information im Schlaf
Sprecherhochschule: Eberhard Karls Universität Tübingen - FOR 5519: Präzisions-Neutrinophysik mit JUNO
Sprecherhochschule: Eberhard Karls Universität Tübingen - FOR 5547: Entschlüsselung der Rolle der primären Ziliendynamik in der Gewebeorganisation und -funktion
Sprecherhochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena - FOR 5582: Moderne Grundlagen von Streuamplituden
Sprecherhochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn - FOR 5781: Stimulus-responsive lumineszierende Koordinationsverbindungen (STIL-COCOs)
Sprecherhochschule: Technische Universität Dortmund
Sprecher/-in an der JGU
- SPP 2102: Licht-kontrollierte Reaktivität von Metallkomplexen
- SPP 2191: Molekulare Mechanismen funktioneller Phasenseparation
Die JGU ist beteiligt
- SPP 1294: Bereich Infrastruktur – Atmospheric and Earth System Research with the „High Altitude and Long Range Research Aircraft“ (HALO)
Sprecherhochschule: Universität Leipzig - SPP 1929: Gefangene Rydberg Ionen in zeitabhängigen elektrischen Feldern
Sprecherhochschule: Universität Stuttgart - SPP 2041: Computational Connectomics
Sprecherhochschule: Goethe-Universität Frankfurt am Main - SPP 2127: Gene and cell based therapies to counteract neuroretinal degeneration
Sprecherhochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen - SPP 2130: Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit
Sprecherhochschule: Julius-Maximilians-Universität Würzburg - SPP 2137: Skyrmionics: Topologische Spin-Phänomene im Realraum für Anwendungen
Sprecherhochschule: Technische Universität München - SPP 2349: Die Genomischen Grundlagen Evolutionärer Innovationen (GEvol)
Sprecherhochschule: Universität Münster - SPP 2370: Verknüpfung von Katalysatoren, Mechanismen und Reaktorkonzepten für die Umwandlung von Distickstoff durch elektrokatalytische, photokatalytische und photoelektrochemische Methoden („Nitroconversion“)
Sprecherhochschule: Universität Bayreuth - SPP 2410: Hyperbolic Balance Laws in Fluid Mechanics: Complexity, Scales and Randomness
Sprecherhochschule: Universität Stuttgart
- Chirurgischer Erfolg beim angeborenen und sekundären Glaukom: Konventionelle Sonden Trabekulotomie versus kathetergestützte 360° Trabekulotomie
- Kombination von internetbasierter und face-to-face Kognitiver Verhaltenstherapie bei Somatischer Belastungsstörung (iSOMA+): Effekte einer Blended-Psychotherapie
- BECCAL-II – Entwicklung eines Lasersystems für Experimente mit Bose-Einstein-Kondensaten auf der Internationalen Raumstation innerhalb der BECCAL-Nutzlast
- Belle-II: PXD Datenüberwachung, Untersuchung exotischer Zustände und seltener Zerfälle und indirekte Suche nach Neuer Physik
- CEDITRAA – Cultural Entrepreneurship and Digital Transformation in Africa and Asia
- curATime: Cluster für Atherothrombose und individualisierte Medizin
- DECIDE – Digitaler FortschrittsHub Gesundheit „Dezentrales digitales Umfeld für die Konsultation, Datenintegration, Entscheidungsfindung und Patientenbeteiligung“
- DiaQNOS – DIAmond-based Quantum sensing for NeurOSurgery
- DIASyM – Systemmedizin auf Basis datenunabhängiger Messmethoden: Massenspektrometrie-basierte Hochdurchsatz-Phänotypisierung des Herzinsuffizienz-Syndroms
- DDR-Vergangenheit und psychische Gesundheit: Risiko- und Schutzfaktoren (DDR-PSYCH)
- Dschihadismus im Internet
- ETOS: Elektroorganische Synthese — von der Forschung in die Industrie
- ForLab MagSens – Forschungslabor Mikroelektronik Bielefeld und Mainz für Magnetfeldsensorik
- Fortentwicklung des ATLAS-Experiments zum Einsatz am HL-LHC: Ausbau des ATLAS-Detektors für den HL-LHC
- HaltMS – Entwicklung eines neuen Therapieansatzes zur Behandlung des neuronalen Schaden bei Multipler Sklerose
- IQuAn – Ionen-Quantenprozessor mit HPC-Anbindung
- KITTU – KI-unterstützte Therapiebegleitung von Tumorpatienten am Beispiel der Urologie
- Kulturelle Bildung und Kulturpartizipation in Deutschland II – Panelstudie
- Lehr-Lern-Forschungslabore als Orte vertieften Lernens: Das Mainzer Modell kooperativer Lehrerbildung
- Novel laser technologies for nuclear quantum optics (NuQuant)
- NUSTAR.de – The German contributions to the international collaboration on NUclear Structure, Astrophysics and Reactions (NUSTAR) at FAIR
- PhotonQ – Messbasierte photonische Quantenprozessoren
- Quantencomputer mit gespeicherten Ionen für Anwendungen (ATIQ) – Teilvorhaben: Dauerbetrieb eines Hybrid HPC/QC Demonstrators und seine Weiterentwicklung für kommerzielle Anwendungen
- Regulation der Entwicklung von neuronalen Schaltkreisen durch Stress
- Run 3 von ATLAS am LHC: Physik mit dem ATLAS-Experiment
- START – Evaluation eines Programms zur Erststabilisierung von traumatisierten minderjährigen Flüchtlingen
- TWIND – Technik und Wirtschaft: Integrierte Didaktik
- AntiMatter-OTech – Novel Opaque Scintillator Technology for Nuclear Industry Imaging based on Anti-Matter Detection
- A4Climate – Advancing Aeronautics and Aerosol research to Accelerate Climate neutral aviation
- DAiSI – DoctorAte in Sport Ethics and Integrity
- FORTEe – Get strong to fight childhood cancer: an exercise intervention for children and adolescents undergoing anti-cancer treatment
- GlioLighT – Next Generation Glioma Treatments using Direct Light Therapy
- Gutenberg COVID-19 Studie
- MARKOPOLO – Markers of Pollution
- Millenion-SGA1 – Modular Industrial Large-scaLE quaNtum computing with trapped IONs
- MTIP – Mainz Translational Imaging Platform
- MUQUABIS – Multiscale quantum bio-imaging and spectroscopy
- NanED – Electron Nanocrystallography
- NIMFEIA – Nonlinear Magnons for Reservoir Computing in Reciprocal Space
- OBELIX – Orbital Engineering for Innovative Electronics
- ONCOSCREEN – A European „shield“ against colorectal cancer based on novel, more precise and affordable risk-based screening methods and viable policy pathways
- ORBIS – ORBital-based electronIcS
- PanCareSurPass – PanCare studies of the scale-up and implementation of the digital Survivorship Passport to improve people-centred care for childhood cancer survivors
- RELEVIUM – Improving quality of life of advanced pancreatic cancer patients through an AI-guided multimodal intervention, combining pain and cachexia management, nutrition, and physical activity
- TheSPIS – Theaters, Sanctuaries, Performance: Interaction and Sustainability
- TOPOCOM – Topological solitons in ferroics for unconventional computing
- UNLIMITED – UNderstanding Lipid ImmunoMetabolIsm To trEat Disease
Von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert
- Coupled renormalised integrals for snow and proteins: do all path integrals lead to Rome? (CRISP)
- Disruptive Elektroden-Elektrolyt-Konzepte jenseits aktueller wissenschaftlicher Beschränkungen – ECHELON
- Halocycles − Halogenkreisläufe als wichtige Beiträge zur Stabilisierung des Stromnetzes und zur Defossilierung der zukünftigen industriellen Gesellschaft
- Interactive Biomaterials for Neural Regeneration (InteReg)
- Lernen aus Big Data in den Atmosphärenwissenschaften
- MAINCE: Medical AI combining Natural products and CEllular Imaging
- Multi-dimensionAI: linking scales of information to improve care for patients with heart failure
- Nanopartikelsysteme und innovative Makromoleküle zur selektiven Modulation des Mikromilieus der Leber (Nano@Liver)
- Trading Off Non-Functional Properties of Machine Learning
Vom Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert
Von der Snow Medical Research Foundation gefördert
Mit der Forschungsinitiative unterstützt das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz (MWG) die JGU gezielt im nationalen und internationalen Wettbewerb um Fördermittel, Spitzenforscherinnen und -forscher sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs. Zurzeit fördert es zwölf Verbundprojekte der Universität mit insgesamt bis zu 9,4 Millionen Euro pro Jahr. Diese Projekte repräsentieren neben anderen Einrichtungen, wie dem Exzellenzcluster PRISMA+, die Spitzenforschung der Universität.
Die Profilbereiche der JGU vereinen international etablierte Arbeitsgruppen, die bereits herausragende Leistungen erbracht haben.
Zurzeit fördert das MWG die folgenden Profilbereiche der JGU:
- GFF – Georg Forster Forum: Collaborative Research in the Humanities and Social Sciences
- M3ODEL – Mainz Institute of Multiscale Modeling
- ReALity – Resilience, Adaptation and Longevity
- SusInnoScience – Sustainable chemistry as the key to innovation in resource-efficient science in the Anthropocene
- TopDyn – From System Topology to Dynamics in Condensed Matter and Quantum Optics
- 40,000 Years of Human Challenges: Perception, Conceptualization and Coping in Premodern Societies
In den Potentialbereichen der JGU arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, um neue Forschungsfelder zu erschließen, die wesentlich zur Profilbildung der Universität beitragen können.
Derzeit fördert das MWG die folgenden Potentialbereiche der JGU:
- Earth System Critical Thresholds – EarthCriSys
- EXPOHEALTH (EXPOsure-related HEALTH effects)
- Forschungsplattform Frühe Neuzeit
- Homöostase der Gewebe-Material-Interaktion – der Weg zur personalisierten Medizin
- Interdisciplinary Public Policy (IPP)
- Obama Institute for Transnational American Studies: Die Rückkehr des Verborgenen: Die Wiederentdeckung marginalen Wissens in demokratischen Gesellschaften im Wandel
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JGU werden regelmäßig mit hochrangigen Forschungspreisen ausgezeichnet. Diese tragen erheblich zu den in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegenen Drittmitteln der JGU bei.
ERC Advanced Grants
- Prof. Dr. Jan Esper: Modelling non-stationary tree growth responses to global warming
- Prof. Dr. Holger Frey: Random Copolymers Enabling Nonimmunogenic PEGylation for Medical Therapeutics
- Prof. Dr. Edward A. Lemke: Multiple Designer Organelles for Expanded Eukaryotic life
- Prof. Dr. Matthias Neubert: An Effective Field Theory for Non-Global Observables at Hadron Colliders
- Prof. Dr. Dan Song Xu: Tracing language and population mixing in the Gansu-Qinghai area
ERC Consolidator Grants
- Prof. Dr. Pol Besenius: Supramolecular engineering of glycan-decorated peptides as synthetic vaccines
- Prof. Dr. Andreas Bock: CLARITY – Elucidating the Role of Subcellular GPCR Nanoswitches in Signaling Specificity
- Prof. Dr. Čarna Brković: Racial Socialism – Racialization and Value in Socialist Red Cross Societies
- Prof. Dr. Dorothee Dormann: Tuning TDP-43 self-assembly to understand physiological function and dysfunction (TDP-Assembly)
- Prof. Dr. Martin Fertl: NuLife – Towards an Accurate Measurement of the Lifetime of Ultracold Neutrons Suspended in a Novel Fully Magnetic Trap
- Prof. Dr. Maria Ivanova-Bieg: Sustainability of Agriculture in Neolithic Europe
- Dr. Stefan Schoppmann: NuDoubt++ – Search for Double Beta Plus Decays with a Novel Detector Concept Combining Hybrid and Opaque Scintillator Techniques
- Prof. Dr. Marion Silies: Adaptive functions of visual systems
- Prof. Dr. Carsten Streb: Metal-Oxide Polymerization Chemistry: From Molecular Vanadium Oxide Monomers to Supramolecular Oligomers and Polymers
- Prof. Dr. Andreas Walther: Metabolic Mechanical Materials: Adaptation, Learning & Interactivity (M3ALI)
- Prof. Dr. Shuqing Xu: Real-time (co)evolution in a multitrophic community under current and future climates (EvolCommunity)
ERC Starting Grants
- Dr. Vasily Sotnikov: High-Multiplicity Scattering for a New Era of Precision at Particle Colliders (HiNPrecise)
- Jun.-Prof. Dr. Johannes Wahl: Molecular Editing by Nitrogen Insertion (NINSERT)
ERC Synergy Grants (die JGU ist beteiligt)
- Prof. Dr. Dmitry Budker: A Global Network for the Search for High Frequency Gravitational Waves (GravNet)
Sprecherstandort: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn - Prof. Dr. Mathias Kläui: Three-dimensional magnetization textures: Discovery and control on the nanoscale (3D MAGiC)
Sprecherstandort: Forschungszentrum Jülich - Prof. Dr. Ferdinand Schmidt-Kaler: Open 2D Quantum Simulator (Open-2QS)
Sprecherstandort: Eberhard Karls Universität Tübingen - Prof. Dr. Bernd R. Schöne: Quantifying the impact of major cultural transitions on marine ecosystem functioning and biodiversity (SEACHANGE)
Sprecherstandort: University of Exeter
- Prof. Dr. Jan Esper: Berechnung der zirkumpolaren Wassernutzungseffizienz zur Abschätzung CO2-getriebener Veränderungen des Wasserkreislaufs
- Prof. Dr. Thorsten Hoffmann: Chemistry in Nanometer Particles: Unique Breeding Sites for Oligomers?
- Prof. Dr. Ari Waisman: T-Zell-Reaktivierung durch antigenpräsentierende Zellen im zentralen Nervensystem
- PD Dr. Alexander Ilin-Tomich: Tradierung, historische Bezüge und funktionale Klassifikationen des Omnipräsenten in der altägyptischen Kultur
- PD Dr. Sergei Mariev: Bessarion und die byzantinische Kultur im öffentlichen Bewusstsein des späten 15. Jh.s.
- PD Dr. Florian Menzel: Kutikuläre Kohlenwasserstoffe von Ameisen: Ökologie, Evolution und ihre Rolle bei interspezifischen Interaktionen
- Dr. Natalia Soshnikova: Molekulare Mechanismen der Spezifikation, Proliferation und Differenzierung intestinaler Stammzellen in der Embryonalentwicklung und bei Erkrankung
- Prof. Dr. Janina Larissa Bühler: Eine längsschnittliche Experience Sampling Studie zu Persönlichkeits-Beziehungs-Transaktionen bei Paaren des jungen, mittleren und hohen Erwachsenenalters: Eine detaillierte Erfassung und Analyse zugrundeliegender Dynamiken
- Prof. Dr. Carsten Deppermann: Untersuchung der (Patho)physiologie der Thrombozyten-Clearance und ihre Rückkopplung an die Thrombozytenproduktion im Knochenmark
- Prof. Dr. Nayla Fawzi: Entfremdung zwischen Bevölkerung, Medien und Politik? Medien- und Politikverdrossenheit aus Publikums- und Elitenperspektive
- Dr. Franziska Hagelstein: Hadronische Beiträge zu Präzisionsobservablen und der Suche nach Neuer Physik
- Prof. Dr. Julia Harz: Baryogenese, Dunkle Materie und Neutrinos: Umfassende Analysen und präzise Methoden in der Teilchenkosmologie
- Prof. Dr. Meret Huber: Die Rolle der DNA-Methylierung in der transgenerationellen Stressresistenz einer klonalen Pflanze
- Prof. Dr. Michael Kühn: Epigenetische Kontrolle leukämogener Genexpression durch Menin und MLL1-Komplexpartner-Proteine.
- Dr. Simon Kuberski: Neue Ansätze in der nicht-perturbativen Physik schwerer Quarks
- Dr. Daniel Sasca: Rationale p300/CREBBP KAT Inhibition in AML
In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder bewirbt sich die JGU als Teil der Rhein-Main-Universitäten (RMU) in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten. Im November 2025 haben die JGU, die Goethe-Universität Frankfurt und die Technische Universität Darmstadt einen gemeinsamen Antrag mit dem Titel „RMU-EXCITE – Excellent. Collaborative. Transformative.“ eingereicht.
Ermöglicht wurde dies durch den großen Erfolg der drei Universitäten in der Förderlinie Exzellenzcluster – im Mai 2025 wurden fünf Projekte der RMU für eine Förderung ab 2026 bewilligt.
Von der JGU
Von der Goethe-Universität Frankfurt
Von der Technischen Universität Darmstadt
Am Wissenschaftsstandort Mainz zeigt die Profilbildung des Landes Rheinland-Pfalz und der JGU deutliche Erfolge: Seit dem Jahr 2007 konnte die Anzahl der vom Bund kofinanzierten Forschungsinstitute in Nachbarschaft der JGU verdreifacht werden. Die folgenden Institute der außeruniversitären Spitzenforschung befinden sich entweder direkt auf dem Campus der Universität oder nur wenige Kilometer davon entfernt:
- Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM
- Helmholtz-Institut für Translationale Onkologie Mainz (HI-TRON Mainz)
- Helmholtz-Institut Mainz (HIM)
- Institut für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung (IBWF)
- Institut für Molekulare Biologie (IMB)
- Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)
- Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR)
- Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)
- Max-Planck-Institut für Chemie (MPI-C)
- Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P)
Gemeinsam mit diesen und weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen in Mainz und der Umgebung, darunter die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie die forschenden Unternehmen Biontech und Boehringer Ingelheim, kooperiert die JGU in der Mainzer Wissenschaftsallianz. Unter deren Dach wurde im Jahr 2020 der Mainz Campus Research Council (MCRC) gegründet, um die strategische Zusammenarbeit und gemeinsame Aktivitäten in der Forschung selbst zu intensivieren.
Die Goethe-Universität Frankfurt, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Technische Universität Darmstadt – sie bilden seit 2015 die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Mit über 95.000 Studierenden und 1.500 Professuren kooperieren sie eng in Forschung, Studium und Lehre. Als renommierte Forschungsuniversitäten gestalten sie Frankfurt-Rhein-Main als integrierte und global sichtbare Wissenschaftsregion.
Die FORTHEM-Allianz wurde 2019 als eine von mittlerweile 50 europäischen Hochschulallianzen (European University Alliances) gegründet, mit denen die EU-Kommission über mehrere Ausschreibungsrunden verschiedene Modelle zur transnationalen akademischen Zusammenarbeit erproben will. Der FORTHEM-Allianz gehören neben der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Université de Bourgogne in Frankreich, die Jyväskylän yliopisto in Finnland, die Uniwersytet Opolski in Polen, die Università degli Studi di Palermo in Italien, die Latvijas Universitāte in Lettland und die Universitat de València in Spanien an. Die Universitatea Lucian Blaga din Sibiu in Rumänien und die Universitetet i Agder in Norwegen sind Ende 2022 als neue Partner in der zweiten Förderphase hinzugekommen.
Aus dem Projekt FIT FORTHEM (kurz für „Fostering Institutional Transformation of R&I Policies in European Universities“), das über die gesamte Laufzeit von 2021 bis 2023 von der JGU koordiniert wurde, sind eine gemeinsame Forschungsagenda und verschiedene Konzepte zur gemeinschaftlichen Infrastrukturnutzung und für Open Science zur Nutzung durch alle FORTHEM-Partner hervorgegangen.
Die JGU ist als internationaler Ort des Forschens der Grenzüberschreitung zwischen den Nationen und Kulturen in besonderer Weise verpflichtet. Das ist in ihrem Leitbild und ihrem Strategiekonzept festgelegt und spiegelt sich in ihren starken Auslandsbeziehungen wider. Die internationale Arbeit ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird durch ein Netzwerk von rund 150 Kooperationen mit Partnerhochschulen auf allen Kontinenten unterstützt.
Die JGU versteht sich als integraler Bestandteil der Gesellschaft, mit der sie eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet, und sieht im Wissensaustausch mit ihr eine zentrale Aufgabe. Dabei adressiert die JGU drei Dimensionen des Transfers:
- Offenheit: Wissen auszutauschen und mit anderen gesellschaftlichen Akteuren zu teilen.
- Innovation: Wissen anzuwenden und in Innovationen umzusetzen.
- Verantwortung: aus Wissen Handeln abzuleiten und so verantwortungsbewusst zu handeln.
Die JGU ist mit Partnern in der Region, in Deutschland und weltweit vernetzt. Als offene Universität unterstützt sie zahlreiche Aktivitäten im Bereich Open Science. Für das außeruniversitäre Publikum besonders in und um Mainz bietet sie ein facettenreiches Portfolio der Wissensvermittlung.
- Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur
- Physik im Theater
- Studium generale
- Vorlesung Voices for Climate
- Mainzer Wissenschaftsallianz und Wissenschaftsmarkt
- Wissen im Herzen: Kampagne der Stadt Mainz
- JGU Magazin
- Minds of Mainz – der Gutenberg-Talk: Forschungspodcast der JGU
- Remix: digitale Plattform für Lehr- und Forschungsprojekte der Universitätsbibliothek Mainz
- Grüne Schule im Botanischen Garten der JGU
- junior campus mainz: außerschulische Lernprojekte für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen für Lehrende
- Studieren 50 Plus
- Weitere Angebote des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
Die JGU unterstützt die Verwertung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in Form von Erfindungen und fördert wissensbasierte Ausgründungen. Für die Biotechnologie-Initiative des Landes Rheinland-Pfalz und für die Weiterentwicklung der Stadt Mainz zu einem international renommierten Life-Science- und Biotechnologie-Hub ist sie eine starke Partnerin.
Das Referat Wissens- und Technologietransfer berät und unterstützt bei der Verwertung schutzrechtsfähiger wissenschaftlicher Ergebnisse sowie bei Kooperationsvorhaben der JGU mit Unternehmen.
Das Startup Center der JGU und das Gründungsbüro der Universitätsmedizin bieten Beratung und Unterstützung für angehende Gründerinnen und Gründer. Die Universität ist Partnerin des Weiterbildungsprogramms Young Entrepreneurs in Science (YES), um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen für Gründungsthemen zu sensibilisieren.
Unsere Partner im Gründungsökosystem:
- Technologiezentrum Mainz
- Gutenberg Digital Hub
- Gutenberg Health Hub
- IHK Rheinhessen
- Innovationsagentur Rheinland-Pfalz
Die von den Rhein-Main-Universitäten gegründete RMU Startup Academy bietet eine digitale Plattform mit praxisorientierten Kursen und zielgerichteter Betreuung für Gründungsinteressierte. Als Teil des Netzwerks Futury tragen die Rhein-Main-Universitäten dazu bei, das Innovationspotenzial der Rhein-Main-Region zu nutzen und zu steigern.
Die JGU versteht sich als eine kompetente, Rat gebende und vertrauenswürdige Partnerin für Wissenschaft und Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. Sie beteiligt sich aktiv an der wissenschaftlichen, künstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Diskussion und leistet damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung.
- Das Mainzer Medieninstitut erbringt Beiträge zur wissenschaftlichen Begleitung des Medienrechts und der Medienpolitik in Deutschland und Europa.
- Mercator Science-Policy Fellowship-Programm der Rhein-Main-Universitäten
- Biotechnologie Akademie Rheinland-Pfalz
- FORTHEM Labs: Internationale Expert*innennetzwerke zu globalen Herausforderungen und anderen Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz
- KI-Allianz Rheinland-Pfalz
- Zukunftsnetzwerk: Koordination des Zukunftsmoduls, Voices for Climate und anderen Angeboten zu Klima- und Nachhaltigkeitsbildung
Open Science, „offene Wissenschaft“, umfasst alle wissenschaftlichen Disziplinen und Aspekte der wissenschaftlichen Praxis und basiert auf der Idee, Forschungsergebnisse und -prozesse ohne technologische, finanzielle, rechtliche oder andere Barrieren zugänglich zu machen und dadurch für verschiedene gesellschaftliche Akteure zu öffnen und so eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Open-Science-Praktiken fördern die Zugänglichkeit, Verfügbarkeit, Nachnutzung und Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Arbeit. Sie beschleunigen damit den Fortschritt in der Wissenschaft und steigern die Vertrauenswürdigkeit von Forschungsergebnissen. Außerdem hat Open Science zum Ziel, die Öffentlichkeit in Forschungsprozesse einzubeziehen und Forschungsergebnisse für jedermann verständlich zu machen.
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) begreift die Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen als wesentliche Voraussetzung für exzellente Wissenschaft und fühlt sich dem Open-Access-Gedanken verpflichtet. Schon im Jahr 2012 hat die JGU eine eigene Open-Access-Policy veröffentlicht. Sie unterstützt außerdem die maßgeblichen nationalen und internationalen Initiativen und Strategien für einen freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Zusammen mit zahlreichen anderen Forschungseinrichtungen, Förderorganisationen, Fachgesellschaften und anderen Wissenschaftsorganisationen hat sie im Jahr 2013 die sogenannte Berliner Erklärung unterzeichnet. Sie war zudem unter den ersten deutschen Universitäten, die sich 2016 der Initiative Open Access 2020 (OA2020) angeschlossen haben.
Auch dem Thema offene Forschungsdaten misst die JGU eine hohe Bedeutung bei und hat sich daher bereits vor einigen Jahren eine Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten (zum Download) gegeben. Die Veröffentlichung von Forschungsdaten in Open-Access-(Fach-)Repositorien ist von Seiten der JGU gewünscht. Beratung hierzu bietet das Kompetenzteam Forschungsdaten. Die JGU ist an mehreren Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur beteiligt.
Das Bekenntnis der JGU zu einer offenen Wissenschaft hat bereits zu zahlreichen Aktivitäten und Ergebnissen geführt, unter anderem zu Gutenberg Open Science, dem Open-Access-Repositorium der JGU, und zur Finanzierung von Open-Access-Publikationskosten im Rahmen des Publikationsfonds und von Transformationsverträgen für die Angehörigen der JGU. Zu erwähnen sind auch zahlreiche Informationsveranstaltungen und Outreach-Formate sowie die aktive Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern bei der Anwendung und Etablierung von Open-Science-Praktiken. Seit September 2024 arbeitet die Universitätsbibliothek an speziellen Weiterbildungsangeboten, die sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs richten. Die Kompetenzstelle Akademische Integrität plant die Entwicklung eines umfassenden Vermittlungsangebots im Bereich Open Science. Aus eigener Initiative haben Mitarbeitende des Psychologischen Instituts der JGU die Mainzer Open Science Initiative gegründet.
Im Verbund der Rhein-Main-Universitäten hat die JGU das Open Science Festival 2024 ausgerichtet. Das Open Science Festival ist als fortlaufende Reihe konzipiert und findet jährlich an einer anderen Wissenschaftseinrichtung in Deutschland statt. Unter dem Motto „Meet, Share, Inspire, Care“ werden in internationalen Panels aktuelle Trends im Bereich Open Science diskutiert und in zahlreichen Workshops Raum für Austausch und neue Impulse geschaffen.
Auch im Rahmen zahlreicher Aktivitäten der FORTHEM Alliance werden Studierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler darin unterstützt, Open Science in seiner ganzen Bandbreite in die eigene Forschung zu integrieren.
Durch das Bund-Länder-Programm „Nationale Forschungsdateninfrastruktur“ (NFDI) sollen Datenbestände öffentlich finanzierter Forschung systematisch erschlossen, nachhaltig gesichert sowie auffindbar und zugänglich gemacht werden. Die JGU ist Mitglied im Verein Nationale Forschungsdateninfrastruktur, der die Aktivitäten zum Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur koordiniert. Die JGU ist an den folgenden durch die NFDI geförderten Konsortien beteiligt:
(als Ko-Antragstellerin)
- NFDIxCS (Computerwissenschaft)
- NFDI4Chem (Chemie)
- PUNCH4NFDI (Teilchen- und Astrophysik)
(beteiligt)
- NFDI4BIOIMAGE (Biologie)
- NFDI4Culture (Geistes- und Kulturwissenschaften)
- NFDI4Health (Medizin)
- NFDI4Memory (Geschichtswissenschaften)
- NFDI4Objects (Archäologie)